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VIDA
Virginia Wolf

Geschichte

Die Geschichte von Gender Mainstreaming ist politisch, bewegt und international. Sie reicht von der Weltfrauenkonferenz 1985 bis in die europäische Gegenwart.

1985 wurde der Begriff Gender erstmals auf der Weltfrauenkonferenz im Zusammenhang mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen diskutiert.

1995 - auf der Weltfrauenkonferenz von Peking - erhielt die neue Strategie den Namen Gender Mainstreaming. Sie sollte eine weitere Möglichkeit eröffnen, Chancengleichheit für Frauen und Männer zu erzielen.

1996 wurde im Amsterdamer Vertrag das Prinzip Gender Mainstreaming auf europäischer Ebene verankert:

  • Artikel 2 des EG-Vertrages: "Die Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen ist eine der Aufgaben der Europäischen Gemeinschaft."
  • Artikel 3 des EG-Vertrages: "Bei allen ihren Tätigkeiten wirkt die Gemeinschaft darauf hin, Ungleichheiten zu beseitigen und die Gleichstellung von Männern und Frauen zu fördern."

1999 - mit der Ratifikation des Amsterdamer Vertrages - wurden alle Mitgliedstaaten der EU verpflichtet, die Chancengleichheit der Geschlechter als Ziel in sämtlichen Bereichen der Politik und Gesellschaft zu verankern.

Mittels Strukturfonds-Verordnung und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) wurden Geldmittel aus dem EU-Topf für die Förderperiode 2000-2006 an die Umsetzung von GeM-Maßnahmen gekoppelt, in Österreich erstmals bereits 1999 als unabdingbare Voraussetzung im Nationalen Aktionsplan für Beschäftigung (NAP) eingeführt. Hierbei war die Verminderung von geschlechtsspezifischer Diskriminierung am Arbeitsmarkt ein umfassender Ansatz und GeM die Strategie.

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