topimage
VIDA

Gender Mainstreaming im Verband österreichischer gewerkschaftlicher Bildung - VÖGB

Wie Bildungsabteilungen Gender Mainstreaming umsetzen können, zeigt die Vorgangsweise des VÖGB.

Im Frühjahr 2005 erfolgte mit Hilfe eines externen Beratungsteams die Prozessentwicklung der Gender Mainstreaming-Implementierung entlang der GeM-Spirale: Analyse, Ziele, Umsetzung, Evaluierung. In diesem Sinne wurde zunächst eine systematische Genderanalyse der Zielgruppen, der Angebote und der ReferentInnen bzw. TrainerInnen mit Hilfe der 4R-Methode erstellt.

Auf Basis der Genderanalyse erfolgte eine strukturierte Zielplanung, bei der folgende Grobziele festgesetzt wurden:

  • Die Rahmenbedingungen sind gendergerecht gestaltet.
  • Gender Mainstreaming ist als Thema etabliert.
  • Die TrainerInnen und ReferentInnen agieren gendergerecht.

Um die Ziele zu erreichen, erfolgten eine Umsetzungsplanung und die Umsetzung dieser Maßnahmen. So wurden die Rahmenbedingungen an die erhobenen Bedürfnisse von verschiedensten Frauen und Männern angepasst und damit auch neue Zielgruppen erschlossen.

Die Anpassung der Veranstaltungszeiten, die Unterstützung bei Kinderbetreuungsaufgaben und gendergerechte Sprache sind entsprechende Beispiele.

Das Thema Gender Mainstreaming wurde in alle Schulungsschienen des VÖGB integriert. Außerdem ist Gender Mainstreaming Teil eines Lehrgangs für soziale Kompetenz. Für die Gewährleistung gendergerechten Handelns der TrainerInnen und ReferentInnen werden seit dem Frühjahr 2005 zusammen mit der ReferentInnenakademie der Arbeiterkammer Wien (AK Wien) laufend Schulungen, Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote bereit gestellt. Anfang 2007 erschien der Leitfaden "LIEBER GLEICH BERECHTIGT" für gendergerechte gewerkschaftliche Bildungsarbeit.

 

Teilen |
Suche
GO

© Copyright 2016 vida [IMPRESSUM]