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Geschlechterbewusste Didaktik

Eine geschlechterbewusste Didaktik berücksichtigt die gesellschaftliche Realität einer starken Geschlechterpolarität, versucht bestehende Diskriminierungen und einengende Rollenklischees abzubauen und fördert eine offene, rollenflexible und diskriminierungsfreie Lernkultur.

Geschlechterbewusste Didaktik darf nicht neue Geschlechterstereotypen festschreiben: "Die Frauen (Mädchen) brauchen generell A und die Männer (Burschen) brauchen generell B!" Gendergerechte Didaktik soll diskriminierungsfrei der Vielfältigkeit, der Diversität der jeweiligen Zielgruppe möglichst gerecht werden.

Handlungsfelder einer geschlechterbewussten Didaktik nach Derichs-Kunstmann, 1999

• Die Geschlechterperspektive als Inhaltsdimension
• Geschlechtsbezogene Aspekte des Verhaltens der Unterrichtenden
• Pädagogische Handlungsmöglichkeiten der Unterrichtenden (Methoden)
• Die Gestaltung der Rahmenbedingungen von Bildungsarbeit


Literatur

  • Baur, Esther / Marti, Madeleine (2000): Kurs auf Gender Kompetenz. Leitfaden für eine geschlechtergerechte Didaktik in der Erwachsenenbildung. Basel.
  • Derichs-Kunstmann, Karin (1999): Von der Inszenierung des Geschlechterverhältnisses zur geschlechtsgerechten Didaktik. Konstitution und Reproduktion des Geschlechterverhältnisses in der Erwachsenenbildung. Bielefeld.
  • Merz, Veronika (2001): Salto, Rolle und Spagat. Basiswissen zum geschlechterbewussten Handeln in Alltag, Wissenschaft und Gesellschaft. Zürich.
  • Merz, Veronika (2001): Salto, Rolle, Pflicht und Kür. Materialien zur Schlüsselqualifikation Genderkompetenz in der Erwachsenenbildung. Zürich.
  • Mühlen Achs, Gitta (1998): Geschlecht bewusst gemacht. Körpersprachliche Inszenierungen - Ein Bilder- und Arbeitsbuch. München.
  • Osterchrist, Renate / Perger, Marion (2001): Gruppen unter weiblicher und männlicher Führung. Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik. Opladen.

 

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