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VIDA

Chronologie eines Prozesses

Gender Mainstreaming in vida

Beschlussfassung und strukturelle Verankerung

Anlässlich des ÖGB-Bundesvorstand-Beschlusses 2004 Gender Mainstreaming im ÖGB sowie im gesamten Organisationsbereich einzuführen, hat auch vida - schon während ihrer Neugründungsphase 2005 - den Beschluss zur verbindlichen Umsetzung von Gender Mainstreaming gefällt.

Im Januar 2006 gab es darüber hinaus die Übereinkunft Gender Mainstreaming in den Statuten der neuen Gewerkschaft zu verankern. Sehr wichtig war es uns mitunter, dass Frauen in Zukunft - zumindest entsprechend der Mitgliederzahl - in den Gremien vertreten sind. (Die Präambel befindet sich anbei im Downloadbereich.)

Begleitstruktur

Gender Mainstreaming Beauftragte

Um eine längerfristige Projektumsetzung tief in die Organisation hinein zu ermöglichen, war es darüber hinaus notwendig eine Begleitstruktur zu schaffen, die eine praktische Umsetzung des Projektes ermöglicht und beständig weiterverfolgt. Es wurden zu diesem Zwecke Genderbeauftragte auf Bundesebene und auf Länderebene bestellt. Für diese Beauftragten bietet vida spezifische Schulungen an. Darüber hinaus wurde ein eigenes Tätigkeitsprofil für "Gender Mainstreaming Beauftragte in vida" erstellt. (siehe die Kontaktdaten und Tätigkeitsprofil im Downloadbereich).

Umsetzung

Implementierung von Gender Mainstreaming in 7 Bereichen anhand der Prozessschritte: Analyse, Zielformulierung, Umsetzung, Evaluation (siehe Anwendung/Instrumente).

Neben dem Grundsatzbeschluss und der formalen Verankerung von Gender Mainstreaming in unserer Organisation wurden für die erste Phase sieben wesentliche Bereiche festgelegt, in welchen es uns besonders wichtig ist, von Beginn an ein Augenmerk auf gleichberechtigte Bedingungen für Frauen und für Männer zu legen:

• Personal
• Öffentlichkeitsarbeit
• Marketing und Vertrieb
• Bildung
• Jugend
• Recht/Soziales
• Internationales

Nach einer zweitägigen Schulung wurde in diesen sieben Projekten jeweils eine Genderanalyse nach der 4R-Methode erstellt (siehe Anwendung/Genderanalyse) und anhand dieser Analyse ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet.

Die Umsetzung der Ziele wurde im Januar 2008 im Zuge eines zweitägigen Workshops evaluiert und weitere Ziele wurden in Folge gemeinsam ausgearbeitet (Details siehe anbei im Downloadbereich).

Schulungsmaßnahmen

Da Gender Mainstreaming "top down" in einer Organisation installiert wird (die Verantwortung liegt bei der Leitung, siehe Anwendung) haben schon in der vida Gründungsphase alle maßgeblichen Persönlichkeiten in der vida-Führung GenderTrainings absolviert.

In einem zweiten Schritt haben verantwortliche Personen aus den Abteilungen und Referaten sowie die österreichweiten Genderbeauftragten selbst an Schulung teilgenommen, um ihre Aufgaben jeweils bestmöglich erfüllen zu können.

Öffentlichkeitsarbeit

vida möchte einerseits bei allen Publikationen darauf achten, dass diese auf Frauen und Männer gleichsam ansprechend wirken, bzw. dass Frauen und Männer gleich sichtbar sind. Stereotype sollen aufgebrochen werden. Andererseits haben wir uns vorgenommen in internen als auch externen Medien laufend über den Stand der Dinge in unserem Gender Mainstreaming-Projekt zu berichten.

 

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